Zuchtkriterien - Swarm of Rats - Farbrattenzucht aus Velbert (NRW)

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Zuchtkriterien

Über mich

Bei mir werden ausschließlich Tiere zur Zucht eingesetzt, die gesundheitlich als auch charakterlich keine Defizite aufweisen. D.h., dass ich nur Würfe mit Tieren ansetze, die keinerlei Krankheiten, Körperfehlstellungen oder Verhaltensstörungen zeigen.  


Da es zu Fehlgeburten und Welpensterben kommen kann, sobald Ratten einen Endoparasitenbefall haben, wird der Kot meiner Tiere regelmäßig von meinem Tierarzt untersucht. Auch neue Tiere, welche u.a. aus anderen Zuchten stammen werden vorsorglich auf Parasitenbefall untersucht, bevor sie ein fester Bestandteil meiner Rudel und meiner Zucht werden.

Da es immer mal sein kann, dass eine der Mamis keine Milch hat oder die kleinen abstößt, setze ich in der Regel immer zwei Würfe gleichzeitig an, damit sich zur Not das andere Muttertier um die kleinen kümmern kann.

Die Weibchen haben zum Zeitpunkt des ersten Deckungsaktes ein Alter von 4-7 Monaten sowie ein Mindestgewicht von 280 Gramm (je nach Körperbau. In der Regel haben die Weibchen jedoch ein höheres Gewicht).
Insgesamt ziehen die Weibchen max. 3 Würfe groß, danach gehen sie in die wohlverdiente Rente.

Die Männchen werden je nach Herkunft ab den 4. Monat zur Zucht eingesetzt. Männchen aus meiner eigenen Linie (sofern diese stets unauffällig war) setze ich auch gerne früh zur Zucht ein (mit 4 Monaten ca). Männchen aus anderen Linien stehen vorerst unter Beobachtung und werden somit erst später zur Zucht eingeplant (8-9 Monaten).

Wenn ein Weibchen trächtig ist, dann wird dieses ein paar Tage vor der Geburt vom Rudel getrennt und separat in einen Wurfkäfig gesetzt. Dort hat es dann Zeit in aller Ruhe das Nest für die Kleinen zu bauen. Sobald die Welpen geboren wurden und das Weibchen sich einige Stunden ausruhen konnte, nehme ich die Kleinen einmal kurz aus dem Nest, zum Zählen und zur Kontrolle ob auch wirklich alles dran ist, was dran sein sollte. ;-) Die Kontrolle wird von da an jeden Tag einmal durchgeführt, damit ich sicher gehen kann, dass es Allen gut geht. Intensiver beschäftige ich mich mit den Jungtieren, sobald sie die Augen geöffnet haben und munter umherspringen. Kuscheln und Spielen steht dann auf den Tagesplan.

Da ich Dumboohren, Velveteenfell, Rexfell nicht unter Qualzuchten zähle, können die Welpen in  meiner Zucht auch diese Merkmale aufweisen. Dumbo x Dumbo verpaare ich nur sehr selten miteinander, damit die kleinen keine körperlichen Schäden davon tragen. Velveteen x Velveteen und Rex x Rex Würfe gibt es bei mir nicht.

Um meine eigenen Linien auf Gendefekte bzw. Krankheiten testen zu können, setze ich auch Inzest /Inzuchtwürfe an. Diese sind in der Regel ungefährlich für den Nachwuchs. Nur in seltenen Fällen weisen die Tiere Defizite auf, diese jedoch auch nur, wenn beide Elterntiere die "defekten" Gene tragen. Man sollte es dennoch nicht übertreiben, sondern solche Würfe so selten wie möglich ansetzen, da sonst der Genpool zu gering und es zu einer Inzuchtdepression kommen kann. Daher dienen diese Würfe lediglich zur Kontrolle und finden bei mir nur sehr selten statt.

High-White Würfe (Tiere mit großem Weißanteil) setze ich grundsätzlich an. Dies hat verschiedene Gründe. Zum einen habe ich bereits einige Tierärzte mit dem Thema konfrontriert. Keiner von denen konnte uns bestätigen, dass Megacolon (ein Darmverschluss, woran die Ratten oftmals bereits im Alter von 5-6 Wochen sterben) mit High-White Würfen in Verbindung stehen. Zweitens war bisher kein einziger HW-Wurf von uns auffällig. Alle Welpen waren absolut gesund und in der Entwicklung völlig normal. Drittens bin ich der Meinung, dass eine Zeichnung zu einer Ratte dazugehört, Zeichnungen sind somit keine Krankheit. Es erhebt sich für mich lediglich der Verdacht, dass eine dominante Zeichnungsvererbung (wie durch das Gen "Restricted") ein Bestandteil für die Entstehung von Megacolon ist. Dieses Gen ist daher mit besonderer Vorsicht zu genießen. Viertens sind an den Zeichnungscodes von nicht HW Tieren oftmals Modifer anhängig, welche für die Erzeugung von HW Zeichnungen zuständig sind. Da  man dem Tier dieses nicht ansehen kann, ist es möglich, dass selbst ein augenscheinlicher non HW Wurf, doch einer ist. Somit kommt es oftmals auch zu ungewollten HW Würfen. HW Würfe kann und möchte ich daher nicht ausschließen. 

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